| Zeitungsbericht |
| zur Einweihung der Wasserversorgungsanlage vom 15.09.2006 |
| Einweihung der Wasserversorgungsanlage: |
Georgenberg. (pi) Leitender Baudirektor Karl Roth konnte die Aussagen der Mädchen und Buben der Grundschule, die in ihren Einleitungsworten unter anderem vom "Wasser als eines der vielfältigsten Elemente" gesprochen sowie es als "Grundlage und Ursprung allen Lebens" bezeichnet hatten, nur bestätigen. Umso mehr war es dem Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Weiden ein Anliegen, bei der Einweihung der Georgenberger Wasserversorgungsanlage am Freitag am neuen Hochbehälter auf der Planer Höhe den Regen nicht als "schlechtes Wetter" zu bezeichnen.
"Am Äquator beten die Leute um Regen", betonte Roth. Schließlich verwandle dieser trockene Landschaften in blühende.
Die Grundschüler/innen mit ihrem Lehrer Stefan Schmidbauer hatten noch viel mehr über das von Bürgermeister Johann Maurer als "Element Nummer eins" bezeichnete Wasser zu berichten. So sprachen wie beispielsweise von dessen faszinierenden Eigenschaften. "Wasser wird auch als Symbol des Lebens verehrt", war der Hinweis auf das Weihwasser, mit dem Kinder bereits bei der Taufe gesegnet werden. Nicht zuletzt seien 72 Prozent der Erde mit Wasser gedeckt.
"Ohne Wasser entstünde kein Leben auf der Erde", unterstrich der Bürgermeister, der deshalb appellierte, mit diesem Geschenk der Natur und wichtige Ressource verantwortungsvoll umzugehen. Dank sagte er sowohl dem Gemeinderat, der mit dem einstimmigen Beschluss am 18. Mai 2000 die Grundlage für das Konzept gelegt habe, als auch dem Wasserwirtschaftsamt, der Zwick-Ingenieure GmbH in Weiden sowie allen beteiligten Behörden und Firmen für die hervorragende Beratung und Zusammenarbeit. Ein Extralob erhielt dabei Diplom-Ingenieure Bernhard Kaltenecker.
Von einer zielstrebigen Planung und mühevollen Arbeit sprach Pater László Szilas. Für ihn kommt die von ihm gesegnete neue Anlage der ganzen Gemeinde zugute.
"Georgenberg hat eine Top-Wasserversorgung", anerkannte stellvertretender Landrat Ludwig Bayer. Wie er unterstrich Leitender Baudirektor Karl Roth den hohen Stellenwert des Trinkwasser-Schutzes. Dieser ist nach den Worten des Behördenleiters ein wesentlicher Bestandteil der Aufgaben in der Wasserwirtschaft. "Die Gemeinden haben das erkannt", lobte Roth, der Georgenberg für die Investition von rund zwei Millionen Euro dankte und die Auszahlung der Restzuwendung über 50000 Euro eventuell noch für dieses Jahr in Aussicht stellte.
Wasser als das wichtigste Lebensmittel ausreichend in Quantität und Qualität zur Verfügung zu stellen, sei in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich, meinte Manuel Zwick. "Die Gemeinde Georgenberg hat ihre Hausaufgaben gemacht", freute sich daher der Chef des Ingenieurbüros, der auf die gesamte Maßnahme zurückblickte, angefangen von der Einreichung des Gesamtentwurfs Anfang der neunziger Jahre, über der Errichtung des Hochbehälters 2001 bis zum Bau der Verbindungsleitungen mit dem Ende der Maßnahme im November 2004.
"Durch die Ausschöpfung sämtlicher Einsparmöglichkeiten konnte die Maßnahme unter der Kostenberechnung schlussgerechnet werden" freute sich Zwick, der neben der vorbildlichen Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten das große Engagement des Wasserwarts Josef Meckl herausstellte. Gemeinsam mit Diplom-Ingenieur Bernhard Kaltenecker übergab er an Maurer den symbolischen Schlüssel.
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Manuel Zwick (links) übergab zusammen mit Bernhard Kaltenecker (Zweiter von links) den symbolischen Schlüssel an Bürgermeister Johann Maurer. Bild: pi
Mit der Segnung der neuen Wasserversorgungsanlage durch Pater László Szilas hat die Gemeinde Georgenberg am Freitag eine Zwei-Millionen-Euro-Maßnahme beendet. Alle Redner sprachen von einem gelungenen Werk. Bild: pi
Bernhard Kaltenecker (links) und Manuel Zwick (rechts). Bild: pi
Gäste. Bild: pi
Grundschüler/innen mit ihrem Lehrer Stefan Schmidbauer. Bild: pi |
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