| Gemeinderat |
| der Gemeinde Georgenberg |
| Beginn der Wahlperiode 2008 - 2014: |
Gemeinderatssitzung vom 08. Mai 2008
Liebe Gemeinderatsmitglieder,
verehrte Zuhörerinnen und Zuhörer,
ich erkläre die konstituierende Sitzung des Gemeinderats für die Amtsperiode 2008 bis 2014 für eröffnet und begrüße Sie alle auf das Herzlichste.
Selbstverständlich gilt mein besonderer Gruß den am 02. März 2008 neu gewählten Gemeinderatsmitgliedern Stefan Frischholz, Thomas Haider, Stefan Reiser und Rudolf Völkl. Ich wünsche Euch ein rasches Eingewöhnen in die Gemeinderatsarbeit und viel Erfolg bei Eurem Wirken zum Wohle der Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürger.
Liebe Kollegen, wir bilden zusammen den Rat dieser Gemeinde. Dieser ist ein kollegiales Verwaltungsorgan und nicht - wie leider immer wieder zu hören ist - ein Parlament. Es gibt deshalb weder Regierung noch Opposition, sondern - so hoffe ich auch - das ungeteilte Bemühen, das Bestmögliche für die Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürger zu leisten.
Nehmen wir als Demokraten den Wählerwillen ernst, wovon ich fest überzeugt bin, dann müsste im neuen Gemeinderat ein gutes, vertrauensvolles und auf sachliche Kooperation ausgerichtetes Arbeitsklima herrschen. Keine Partei oder Gruppierung vermag alleine etwas durchzusetzen. Der Zwang zum Miteinander ist gewissermaßen vorgegeben. Deshalb meine ich: Wir müssen aufeinander zugehen, kompromissbereit und konsensfähig sein und bleiben.
Der Wahlkampf war unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass jeder mit der ihm eigenen Akzentuierung seinen Solopart absolviert hat, um sich darzustellen und die Kontrahenten gegenüber abzugrenzen. Erstklassige Solostimmen sind jetzt auch noch gefragt - vor allem aber dann, wenn sie sich stimmlich gut in den "gemischten Chor Gemeinderat" einfügen.
Wenn ich verspreche, in Bezug auf Kompromissbereitschaft immer ein gutes Beispiel geben zu wollen, so betrachten Sie das bitte nicht als bloße Geste. Erinnern Sie mich vielmehr an diesen Tag und diese Worte, wenn ich in Ihren Augen von diesem Kurs abweichen sollte. Umgekehrt würde ich mich freuen, wenn auch Sie sich die Devise zu Eigen machen können.
Die Aufgaben, die sich uns stellen, werden uns viel abverlangen. So besteht der allgemeine Auftrag des Gemeinderats doch letztlich darin, Initiator der kommunalen Entwicklung zu sein.
Unser Auftrag, Initiativen zu setzen und Anstöße zu geben, muss sich natürlich einordnen in den finanziellen Spielraum. Jede Bindung über die freien Haushaltmittel hinaus engt die kommunale Selbstverwaltung ein und beschränkt die Entscheidungsfähigkeit in der Zukunft. Für "Schaufenster-Anträge" ist daher kein Platz.
Außerdem zwingt uns das Haushaltskonsolidierungskonzept zu verantwortungsgewusstem Handeln. Natürlich müssen wir begonnene Projekte weiterführen, dürfen aber neue nur in Angriff nehmen, wenn sie nötig sind und die Finanzierung gesichert ist.
Liebe Kollegen, wenn wir alle auch wissen, dass wichtige und vielleicht auch manchmal unbequeme Entscheidungen bevorstehen und wir auch einen Weg ins Ungewisse antreten, glaube ich doch, dass wir darauf vorbereitet sind. Wir haben im Hinblick auf die Konsolidierung einen guten Weg eingeschlagen, den wir aber nicht verlassen dürfen. Dabei vertraue ich auch auf das gesamte Personal mit Bauhof und Verwaltung.
Ich verspreche Ihnen, meine ganze Kraft dafür einzusetzen, dass sich daran nichts ändert, sondern die weitere Entwicklung so erfolgreich verläuft wie die bisherige.
Seien wir bereit zum Dienst an unserer Gemeinde und ihren Bürgerinnen und Bürgern, so wahr uns Gott helfe!
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Vereidigung der Neuen

Glückwünsche für die Neuen

Vereidigung Josef Woppmann |
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