Corona-Teststation in Georgenberg

Auch in der Gemeinde Georgenberg sind ab 30. April Antigen-Schnelltests möglich. Ein negativer Corona-Test ist schließlich in vielen Geschäften Voraussetzung für Einkäufe. In Absprache mit dem BRK-Kreisverband Weiden/Neustadt haben sich die Helfer vor Ort bereit erklärt, die Tests vorzunehmen.
Nach der inzwischen erfolgten Einweisung und Unterrichtung durch den Flossenbürger Facharzt für Allgemein- und Notfallmedizin Rüdiger Hettler kann es im Rathaus nun losgehen. Die Bürgerinnen und Bürger können sich jeweils Dienstags und Freitags von 17 bis 19 Uhr testen lassen.
„Die Abstandsregelungen und Hygienevorschriften können dabei selbstverständlich eingehalten werden“, weist die HvO-Sprecherin Andrea Hughes hin. Der Dank der Leiterin des BRK-Arbeitskreises geht dabei an die Gemeinde mit Bürgermeisterin Marina Hirnet an der Spitze.
Das Testzentrum ist im Sitzungssaal, der sich im Obergeschoss befindet, eingerichtet. Diesen können die Leute über den Haupteingang betreten und nach dem erfolgten Test auf der anderen Seite über den Ausgang in Richtung Feuerwehrhaus verlassen. Zutritt erhalten nur Personen ohne Krankheitssymptome mit FFP2-Maske. Tests für Menschen mit Behinderungen sind ebenfalls möglich, zum Beispiel durch das Vornehmen des Abstrichs am Auto.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Allerdings müssen sich die Testpersonen ausweisen können, entweder durch einen Personalausweis, Reisepass oder eine Fahrerlaubnis. Nach dem Abstrich steht innerhalb von 15 Minuten das Ergebnis fest, und die getestete Person erhält eine Bescheinigung, die dann für 24 Stunden gültig ist.
Wenn der Test allerdings ein positives Ergebnis mit sich bringt, muss die betroffene Person nach einer Aufklärung sofort das zuständige Gesundheitsamt informieren und sich in Quarantäne begeben. Außerdem besteht die Möglichkeit für einen Kontroll-PCR-Abstrich bei einem Arzt. Dieser muss außerhalb des Testzentrums erfolgen, da kein Mediziner vor Ort ist.
„Es ist sehr anerkennenswert, dass ihr das macht“, freute sich Bürgermeisterin Marina Hirnet, als sie Andrea Hughes und ihrer Stellvertreterin Edeltraud Pilfusek am Dienstag die Rathaus-Schlüssel übergab. Für Hughes stand fest: „Das ist doch selbstverständlich.“ Verbunden mit dem Dank an die Gemeinde und die Bürgermeisterin hoffte sie, „dass das Angebot auch angenommen wird.“

Foto und Text: Josef Pilfusek

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