Sehenswürdigkeiten

Schönwerth Sagenweg in Neuenhammer

Wassermänner, Nixen und Holzfräulein? Die gibt‘s doch nur in Märchen…
Genau! Tauchen Sie ein in die Welt der original Oberpfälzer Märchen und Sagen, die
uns durch die umfangreiche Forschung von Franz Xaver von Schönwerth erhalten
geblieben sind. Kommen Sie nach Neuenhammer und besuchen Sie eine
Märchenführung auf dem Sagenweg.
Die Märchen wurden in mehrere Sprachen übersetzt, unter anderem ins Tschechische.
So sind alle Infotafeln zweisprachig gestaltet.

Führungen in deutscher Sprache im Jahr 2021:
Samstag: 05.06. / 21.08. / 02.10. jeweils um 14:30 Uhr
Sonntag: 09.05. / 13.06. / 11.07. / 08.08. / 12.09. / 10.10. jeweils um 14:30 Uhr
Infos und Anmeldung unter 0151 26324229 oder sagenweg@gmail.com

Führungen in tschechischer Sprache im Jahr 2021
Sonntag: 16.05. / 04.07. / 26.09. jeweils um 14:30 Uhr
Infos und Anmeldung unter 09658 9130777 oder zuzana.slanarova@centrum.cz

Preise: Erwachsene 5.- € / Kind 3.- € / Familienkarte 12.- €

Anfrage wegen Führungen für feste Gruppen an 0151 26324229

Weitere Infos zum Schönwerth-Sagenweg

Burgruine Schellenberg

Die "Burgruine Schellenberg" ist mit 826 m ü. d. M. die höchste Erhebung im Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab.

Im Jahr 1038 wurde das Gebiet um den Schellenberg durch Herzog Bretislav mit Choden besiedelt. Namen wie "Kotenschlag" oder "Kotenbrunnen" erinnern noch an diese Zeit.

Burgruine Schellenberg - Aufgang Im Jahr 1347 ließ Kaiser Ludwig der Bayer die Burg Schellenberg, die damals noch den Namen "Lug ins Land" trug, gegen Einfälle aus Böhmen erbauen. Am 12. Juli 1498 wurde die Burg unter der Führung des Hauptmanns Konrad von Wirsberg, der in den Diensten des Markgrafen von Brandenburg stand, erstürmt. Zum Einsatz kamen dabei 80 Reiter, 2.500 Fuhrknechte und sechs Büchsen. Bei der Erstürmung wurde die Burg Schellenberg teilweise zerstört. Ihren Besitzer, Ritter Moritz von Guttenberg, nahm man gefangen. Die Burg wurde nicht mehr aufgebaut.

1865 verließ der dort 1833 geborene Nikolaus Gschwindler, im Volksmund der "Schellenberg-Niggl" genannt, als letzter Bewohner das Burggelände und zog zusammen mit seiner Ehefrau nach Gehenhammer. Dort verstarb er am 09. August 1910.

Alte Mühle Gehenhammer

Die "Alte Mühle Gehenhammer", errichtet im Jahr 1834, befindet sich im Eigentum der Familie Reber in Gehenhammer. Bis 1971 wurde darin gemahlen.

Im Rahmen der Dorferneuerung erfolgte in Zusammenarbeit zwischen der Flurbereinigungsdirektion Regensburg, der Gemeinde Georgenberg und dem Oberpfälzer Waldverein, Zweigverein Georgenberg e. V., eine umfassende Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. Die feierliche Einweihung war im Juni 1977.

Pächter ist der OWV Georgenberg. Dieser betreibt eine weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannte kleine Gaststube. Bekannt, aber auch berüchtigt ist das "Mühlenwasser", der "Hausschnaps" der Mühle.

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